Die irische Zeichensprache
In 1816 wurden die britischen Gebärden beigefügt. In 1846 entwickelten sich irische Gebärden in der Zeichensprache. Irish Sign Language (ISL) ist die Zeichensprache Irland. ISL wird in beiden Nordirland und der Republik Irland verwendet. Jedoch wird auch die britische Zeichensprache (BSL) in Nordirland gebraucht. ISL ist eher mit der amerikanischen und französischen Zeichensprachen als mit der BSL verbunden. Sie hat Einfluß auf Zeichensprachen in Australien und Südafrika und eine geringe Verbindung mit gesprochenem Englisch oder Irisch.Die Sprache ist nicht grammatikalisch mit gesprochenem Englisch und Irisch verbunden. Es ist eine Sprache des Gesichtes, Händen und Körpers, die seit Jahrhunderten besteht. Sie entsprung um 1847 in Taubgemeinschaften und wurde von Tauben selbst entwickelt, bis sie eine vollständige Sprache bekam. Es ist eine visuelle und räumliche Sprache mit ihrer eigenen Grammatik. Es ist nicht nur eine Sprache der Händen, sondern auch des Gesichtes und des Körpers: sie ist sehr unterschiedlich wie das gesprochene Englisch und wurde mit großem Stolz bei den irischen Tauben aufrechterhalten. Sie hat strukturelle Merkmalen wie Richtungsverben und beeinflußte die Zeichesprachen in Südafrika und Australien.
Ein kommisches Detail ist, daß es informelle Systemen bestehen, die verschieden für Männer und Frauen sind. Frauen lernen das männliche System beim Rendezvous und bei der Heirat. In Irland gibt es eine Kommission für die nationale Zeichensprache und eine Organisation für Lehrer der Zeichensprache. Die, die Schwachhörigen sind, lehren die irische Zeichensprache in verschiedenen Taubschulen des Landes. Jede Schule zählt mit ungefähr von 750 bis 800 Studenten je.




