Die Irische Grammatik
Da Irisch eine keltische Sprache ist, hat sie einzigartige Charakteristiken, die für andere Sprachen total unbekannt sind. Ein Aspekt der irischen Syntax, der für Fremdsprachler völlig unbekannt ist, ist die Verwendung einer Kopula (in Irischen als chopail bekannt). Die Kopula wird benutzt, um zu beschreiben, was oder wer jemand ist, der Frage wie und wo entgegen. Dieser Aspekt wird mit dem Unterschied zwischen den Verben "ser" und "estar" in Spanischen und Portugiesischen vergliechen, obwohl dies nur eine grobe Angleichung ist. Die Kopula, die im Präsenz "is" ist, ist normalerweise demonstrativ:
Is fear é: "es ist ein Mann."
Is Sasanaigh iad: "Sie sind Engländer."
Beim Sagen "hier ist " oder "da ist", "seo" und "sin" werden verwendet:
Seo í mo mháthair: "hier ist meine Mutter."
Sin é an muinteoir: "Da ist der Lehrer."
Ein anderes Merkmal der irischen Grammatik, die mit anderen keltischen Sprachen geteilt wird, die Verwendung von präpositionalen Pronomen. z.B. Das Wort für "bei" ist "ag". Es wird mit dem Pronomen "mir" (mé) kombiniert, um agam "bei mir". Diese Kombination wird mit dem Verb "bi" ("sein") benutzt, um das näheste Equivalent des verbes "haben" zu konstruieren.
Tá leabhar agam. (ag + mé): "Ich habe ein Buch."
Tá deoch agat. (ag + tú): "Du hast ein Getränk."
Tá ríomhaire aige. (ag + é): "Er hat einen Computer."
Tá páiste aici. (ag + í): "Sie hat ein Kind."
Wie bei den Nomen gibt es 5 Fälle im Irischen: Die vier wie im Deutschen und einen zusätzlichen, der Vokativ heißt. Heutzutage gibt es im offiziellen Standard nur noch 3 Fälle, wobei Nominativ, Akkusativ und Dativ werden kombiniert.
Die Nomen flektieren den zwei grammatischen Genera (inscní) nach: Maskulinum (firinscneach) und Femininum (baininscneach). Grundsätzlich sind alle lebendige Dinge, die männlich sind, Maskulinum, und die die weiblich sind, dann weibliche Nomen.
Jedoch gibt es Ausnahmen wie in irgendwelchen Sprache: z.B.: stail = Hengst ist weiblich, cailín = Mädchen ist männlich




